Museumstheater

Museumstheater Tea Time 2012

 

Die Verbindung von Museum und Theater bietet ein besonderes Format der Präsentation und Inszenierung von musealen Inhalten. Die theatralen Umsetzungsmöglichkeiten eröffnen eine ganz neue Dimension für die Kunst- und Kulturvermittlung, denn Museumstheater ist unmittelbar, berührend und spricht alle Sinne an. 

Die TeilnehmerInnen der theatralen Führung werden durch ein Wechselspiel von Information durch die Vermittlerin und einer szenischer Aufarbeitung, gestützt auf literarische Texte, historische und aktuelle Mediensequenzen und Ergebnisse der oral history, durch die Ausstellung begleitet.

Die Angebote richten sich an Jugendliche der 2. Sekundarstufe und an Erwachsene und schließen immer mit einem abschließenden Gespräch von DarstellerInnen, VermittlerInnen und dem Publikum.

Wo? 

Das Museumstheater findet im Museum St. Peter an der Sperr und in den Kasematten statt.

Wann? 

Termin wird noch bekannt gegeben

Wie? 

Kontakt:

Mag. Julia Schlager

+43 2622/373 315 und +43 2622/373 951
kulturvermittlung@wiener-neustadt.at

Bei Vermittlungsprogrammen für SchülerInnen sind 2 Begleitpersonen frei. 

Was? 

 

THEATER IM MUSEUM

SAVE THE DATE! Termin wird noch bekannt gegeben.

Geeignet für: Oberstufe
Dauer: 2,5 Stunden
Kosten: 8 Euro pro Person
Ort: Museum St. Peter an der Sperr

Wir planen die Wiederaufnahme von:

Die Schutt(t)räumerinnen. Erinnerungen aus dem Schweigen
Performative Stadtführung

Schweigen. Totschweigen. Weil es niemand hören wollte.
Weil keine Worte fassen können.

Ein Stationentheater in der Ausstellung Teatime bildete 2013 das erste Projekt einer erfolgreichen Zusammenarbeit des Museums St. Peter an der Sperr mit dem SOG.THEATER. Im Rahmen des Gedenkjahres 2014 inszenierte das SOG. THEATER Texte von Bertha von Suttner bis Karl Kraus in der Ausstellung Für Kaiser und Vaterland. Das Projekt Die Schutt*träumerinnen führt die Kooperation nun weiter und wagt sich erstmals hinaus aus Theater und Museum an ungewöhnliche historisch bedeutende Spielstätten von den Kasematten, den Hauptplatz, den Domplatz ins Museum.

Im  Zentrum der Auseinandersetzung steht die Frauengeneration der Kriegs- und Nachkriegsjahre, das Vergessen, Verdrängen und Verschweigen einer ganzen Lebensphase. Fragmente aus Romanen von Elisabeth Reichart, Marlen Haushofer und Christine Nöstlinger ergänzen zeitgeschichtliche Informationen und biografische Erzählungen.

Die Wiederaufnahme von Die Schutt*träumerinnen beschäftigt sich mit dem Schweigen über Unrecht und Leid und mit den Strategien, das Schweigen aufzubrechen.

Rückblick Museumstheater 2013 – 2016

2013 wurde in Zusammenarbeit mit dem SOG.Theater ein Projekt für die Zielgruppe der 1. Sekundarstufe in der Sonderausstellung teatime entwickelt.

2014 konnte im Gedenkjahr an den Ersten Weltkrieg zur Ausstellung Für Kaiser und Vaterland eine szenische Aufarbeitung für die 2. Sekundarstufe umgesetzt werden.

2016 wurde das performative Konzept Die Schutt(t)räumerinnen zur Ausstellung Aus den Trümmern für die 2. Sekundarstufe und für Erwachsene durchgeführt. Diesmal waren auch die Kasematten und die Innenstadt Schauplätze, die Vermittlung endete mit der abschließenden Sequenz und einer Publikumsdiskussion im Museum. 

Andiamo á Trieste begleitete 2016 die Ausstellung zum Wiener Neustädter Kanal, diesmal ergänzt mit einem kulinarischen Abschluss. 

 

Museum St. Peter/Sperr

Museum St. Peter/Sperr
Johannes-von-Nepomuk-Platz 1
2700 Wiener Neustadt

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